Es war ein anstrengendes Jahr.
Ein freudiges Jahr.
Ein trauriges Jahr.
Es war alles und nichts.
Es war anstrengend in den ersten Monaten, körperlich betrachtet sowieso.
Dann kam die Geburt der Zwillinge, die uns viel Freude mit brachten und wir sind so glücklich und fühlen uns erst jetzt richtig komplett mit den fünf Jungs.
Es war zeitweise sehr anstrengend, da ich ja ziemlich schnell alleine mit den Kids zurecht kommen musste, obwohl es völlig anders geplant war. Zwei Wochen waren die Zwillinge auf der Welt, als der Mann dann doch wieder arbeiten musste. Geplant war nach ACHT Wochen...
Keine Haushaltshilfe, nichts... alles lastete auf mir (und tut es auch weiterhin)
Dann ging es los... es kam der Horror... ein guter Freund verstarb. Plötzlich, unerwartet...
Das Leben ist unberechenbar.
Dann berappelte man sich halbwegs. Immer im Hinterkopf den Tod des Freundes. Das bleibt im Kopf, das wird nie wieder weg sein. Immer wird er auf eine Art fehlen, auch wenn ich persönlich nicht so viel mit ihm zu tun hatte. Aber fehlen wird er.
Für uns ein wenig, für Andere unfassbar doll.
Es ging weiter, es wurden Feiern gefeiert, man ging hin, aber so richtig Feierstimmung fehlte.
Dann kam wieder eine schlimme Nachricht, wieder Menschen verstorben... wieder Trauer.
Wir landeten im Krankenhaus mit den Zwillingen, zweimal.
Lernten, dass es den RSV-Virus gibt und waren etwas enttäuscht auch im Krankenhaus, wie einfach vorausgesetzt wird, dass man sowas kennt oder man eben einfach akzeptiert, wenn der eine Arzt hü sagt und der andere Arzt hott...
Mehr ZEITIGE Infos wären super gewesen... haben wir auch so mitgeteilt.
Dann freuten wir uns auf Weihnachten, ein wenig zumindest, denn die Weihnachtsvorfreude ist irgendwie verloren gegangen.
Dann kam die nächste schlimme, traurige, kaum zu begreifende Nachricht. Wieder jemand verstorben. Vor Weihnachten noch die Beisetzung, so traurig, so unfassbar traurig.
Weihnachten kam, Kinder glücklich (das ist wichtig, ganz wichtig).
Und was kommt direkt nach Weihnachten? WIEDER jemand verstorben...
Beisetzung nun am Samstag.
Einerseits ein schönes Jahr und auf der anderen Seite, einfach nur schlimm.
Also bitte 2017.
Lass es sein, verschone uns mit Abschieden. Das war genug in diesem Jahr.
Es war so viel, dass es kaum zu verkraften ist.
ach herrje, dieses Jahr ist aber überall der Wurm drin - so viele große Künstler sind dieses Jahr gegangen und auch bei vielen Bekannten hat es in der Familie Verluste gegeben.
AntwortenLöschenich wünsche dir/euch ein gutes neues Jahr, ganz viel Freude mit deiner Rasselbande und das irgendwie alles ins Lot kommt, was aktuell noch verquer ist!!!
liebe GRüße
Manu
Liebe KaTe,
AntwortenLöschendas hört sich ja nach einem sehr bewegten und traurigem Jahr an. Das tut mir echt sehr leid.
Ich bewundere dich, wie du das alles schmeißt, Hut ab! Mit fünf Jungs, da ist allerhand los!
Vielleicht klappt es dochmal mit einer Reise nach Kanada. Man soll ja nie die Hoffnung aufgegeben. Ich wünsch es dir von ganzem Herzen.
Sei ganz lieb gegrüßt
Ella