Tja, wir haben nun die nächste Chaosaktion im Haus gehabt...
Der Mittlere geht ja nun seit dem 02. August in den Kindergarten und hat sich direkt eine Erkältung eingefangen. Nicht so nett... denn damit haben sich dann ganz fein auch die Zwillinge angesteckt.
Am Mittwoch abend kam es mir kurzzeitig schon merkwürdig vor beim "Jüngsten". Sohn5 sozusagen. Er "piepste" beim Atmen. Ich dachte es sei die Nase. War auch fix wieder vorbei, also nichts dabei weiter gedacht. Hier und da ein Hüsterchen, alles harmlos, eigentlich.
Donnerstag dann aber gegen Mittag nach der Flasche wieder dies Piepsen, ok... komisch, Kinderarzt angerufen, durfte direkt vorbeikommen.
Und dann ging es ganz schnell, es wurde der Pulsoxi genommen und man maß plötzlich nur eine Sauerstoffsättigung von 80%. Komischerweise bei der Ärztin aber auch (dabei sah die sehr fit und gesund aus...). Jedenfalls "zog" er aber auch die Seiten beim Atmen stark ein, unterer Rippenbogen ging weit nach innen.
Also Überweisung ins Krankenhaus, DIREKT hin... entweder per Krankentransport oder ich fahre selber hin. Habe Option selber fahren gewählt. Da nun direkt mit den ehemaligen Arbeitskollegen des Mannes los usw. das fand ich dann doch "übertrieben".
Sohn4 bekam auch eine "Diagnose" verpasst, damit er mit aufgenommen wird.
Im Krankenhaus war die Sauerstoffsättigung bei BEIDEN Kindern bei 100 %... ach nee...
Trotzdem hieß es AUFNAHME.
Das war dann für mich erst einmal zu viel. Der Mann sollte am Donnerstag in die erste von wieder 4 Nachtschichten starten... und es sind nun einmal noch drei weitere Kinder zu Hause zu versorgen.
Der Mann hat sich dann für EINE Nacht von der Arbeit erst einmal abgemeldet, ich hatte schon wieder Film vor Augen, dass die Kids alleine daheim sitzen, ich im KH mit den Zwillingen und der Mann bei der Arbeit... dementsprechend kam ich auch den Ärzten gegenüber wohl etwas uneinsichtig rüber *ups*
Zumal ich einfach nicht das erste Mal eine Bronchitis erlebe, nicht das erste Mal mit einem Pariboy bei den Kids inhalieren muss und auch die Medikamente Atrovent und Salbutamol tatsächlich schon sehr gut bekannt sind und ich die Dosierung für beinahe alle Altersklassen bis 15 Jahre fast im Schlaf kann...
Nun ja, erst einmal wollte man dann Blut bei den Zwillingen abnehmen und BEIDEN einen Zugang verpassen im Kopf. Bei Sohn4 habe ich das dann verhindern können... Wären seine Entzündungswerte im Blut hoch gewesen, hätte er dann durch meine Schuld eben ein zweites Mal gepiekst werden müssen.. Aber ich wusste, dass er halt nur verschnupft ist.
So hatte dann nur einer einen Zugang im Kopf. Den er zweimal fest zu packen bekam, bevor wir dem Jungen dann eine Socke über die Hand zogen, damit er damit nicht so gut greifen kann.
Entzündungswerte bei beiden Kindern niedrig. Infektwerte. Mini-Infektwerte.
Somit war der Zugang dann beim Sohn5 auch nur zum Ansehen...
Das Kind wurde dann am Monitor angeschlossen, die Ärzte meinte, dass ich mit ein paar Tagen Aufenthalt rechnen müsste usw. Öh.. wie bitte? Mit einer Bronchitis??? Kannte ich so gar nicht...
Unser vorheriger Kinderarzt (leider in Rente) hatte da mittlerweile sehr viel Vertrauen zu mir und hatte uns damit nie eingewiesen... wir fühlten uns ehrlich gesagt ein wenig zum "Geld machen" dort behalten.
Die Nacht über hatten beide Kinder immer top Sauerstoffwerte zwischen 97-100 %
Bei der Visite am nächsten Morgen fragte die Ärztin dann noch einmal ob wir ein Gerät zum Inhalieren zu Hause hätten. Ja, haben wir. Und auch die Medikamente, ja und nein. Denn die Medikamente sind nach Anbruch natürlich nur kurze Zeit haltbar, somit nicht mehr nutzbar. Aber insgesamt beruhigte das wohl die Ärztin und sie sagte, dass sie aufgrund der Sauerstoffwerte usw. uns nach Hause entlässt. JUHUUUUUU...
Beim Kinderarzt gab es dann das Rezept für einen neuen Pariboy, der alte ist 13 Jahre alt und wurde nie wirklich mal durchgecheckt ob noch in Ordnung...
Der neue Pariboy hat uns 30 € Zuzahlung nun gekostet. Wird "angemeldet" und nun einmal im Jahr kostenfrei in der der Apotheke kontrolliert und der Filter getauscht.
Da werde ich aber dann auch den Alten mal hingeben und kontrollieren lassen. Wenn der noch in Ordnung ist, um so besser. Oft haben wir hier ja mind. Zwei krank und dann kann man gut inhalieren mit zwei Geräten.
Jedenfalls ist der Tagesablauf der Zwillinge hier jetzt eher so:
Aufstehen, Anziehen, Futtern, Inhalieren, Spielen, Schlafen, Futtern, Wickeln, Inhalieren, Spielen, Schlafen und von vorne...
Ich hoffe, dass Beide bald wieder ganz fit sind, denn es raubt hier die wenige Zeit, die mal zum Saubermachen bleibt doch gewaltig.
Ich wollte doch hier mal so richtig durchstarten in den Schlafphasen der Kurzen, wenn Sohn3 im Kindergarten ist, aber irgendwie kam ich dazu noch nicht so ganz.
Denn viel Schlafen ist hier dank des Hustens bzw. der Schnupfnase bei den Zwillingen nicht.
Der Mann ist ja auch derzeit keine große Hilfe für mich. Nachts arbeitet er, tagsüber schläft er.
Diesen Monat hat er "nur" 16 Nachtschichten im Plan stehen, dazu noch ein paar Früh- und Spätschichten. Ich verfluche diesen Dienstplan gerade ganz gewaltig, ich empfinde die Nachtschichttage als doppelt anstrengend. Ich schlafe sehr schlecht, wenn er nachts nicht da ist. Trotz unseres großen Hundes.
Ich höre sämtliche merkwürdigen Geräusche rundherum.
Ganz ganz fürchterlich. Wache ständig auf usw.
Und über Tag bekomme ich natürlich auch keine wirkliche Pause.
Das ist super anstrengend.
Als wir vergangene Woche noch bei der Physiotherapeutin (mit Osteopathie) waren, fragte sie, ob ich eine Haushaltshilfe hätte... Öhm, nööö....
Ehrlich gesagt... viel zu teuer.
Auch über dieses wellcome wäre uns das letzten Endes zu viel... Also heißt es Augen zu und durch.
Vergangene Woche hatte ich hier einmal die Türen, Küchenschränke und Böden geschrubbt... nach drei Stunden war die Sauberkeit schon wieder dahin. Der Hund kam rein, weil es draußen schepperte und knallte... er hatte vorher im Regen im schwarzen Sand gelegen.. einmal geschüttelt... und wir haben nun wieder lustige Matschspritzer sogar an der Küchendecke...
Mich macht das verrückt.
Es nervt mich auch wahnsinnig, dass ich hier immer aufräume und jeder einfach seine Sachen IRGENDWO hinterlässt.
Die Arbeitstasche des Mannes finde ich meist entweder auf dem Küchentisch oder auf dem Esstisch... beides Orte, wo sie absolut nicht hingehören.
Es liegen auch ständig Schuhe unter dem Wohnzimmertisch. Da gehören auch keine Schuhe hin.
Schlüssel landen überall, nur nicht im Schlüsselkorb. So zieht es sich mit Jacken, Briefen und sonstigen Dingen durch das ganze Haus. Ich könnte den ganzen Tag herum laufen und Sachen an ihre Orte zurück tragen, aber die Zeit habe ich nicht.
Und die Versuche es jedem beizubringen, waren bisher absolut erfolglos. Das klappt dann einige wenige Tage und danach... ist das Chaos wieder zurück...
Wenig hilfreich ist natürlich auch noch der Platzmangel hier... aber dass kann man nun einmal nicht so einfach ändern. Also wäre es schön. wenn wenigstens die Sachen an ihren Orten abgelegt werden und nicht einfach IRGENDWO...
Denn letzten Endes fällt es immer wieder auf mich zurück, es heißt, ICH bin unordentlich. Ich mache nicht ausreichend sauber, hier ist es immer chaotisch usw.
Mich treibt das in den Wahnsinn und ich würde am liebsten so manches Mal alles einfach auf die Straße werfen, wo einfach mal so ein kleiner LKW drüber fahren kann...
Moin,
AntwortenLöschenich könnte mir vorstellen, dass du an eine durch die Krankenkasse gesponsorte Haushaltshilfe kommen könntest. Es ist ja offensichtlich, dass du gerade komplett überlastet bist und es kann doch nicht so schwierig sein, deinen Hausarzt oder Gyn davon zu überzeugen, dass er dir das mit einem Wisch amtlich macht. Bitte prüf das doch nochmal.
Was die herumliegenden Objekte aller Art anbelangt, so kann ich deinen Unmut auch nur allzu gut verstehen. Es ist so gut wie immer schiere Gedankenlosigkeit und nicht die Absicht, dich ärgern zu wollen, dahinter. Nerven tut's natürlich trotzdem volles Rohr.
Man muss immer wieder konsequent daran erinnern, wo Schuhe, Schlüssel, Taschen etc. hingehören, damit es irgendwann klappt. Aber Konsequenz zu leben ist schwierig, wenn man eh schon müde und geschlaucht ist.
Doof!
LG,
Britta
Guten Morgen,
Löschenmit der Haushaltshilfe habe ich mich schon erkundigt. Sogar direkt nach der Geburt, als mein Mann nach zwei Wochen wieder am Arbeiten war...
Nach der Geburt muss ich zu zahlen, in der Schwangerschaft wurde sie komplett übernommen.
Die Zuzahlung ist mir einfach zu viel derzeit. Wir müssen eine neue Waschmaschine kaufen und ich möchte nun einfach erst einmal endlich etwas Geld aufs Sparbuch packen, eben für solche Notfälle. Das ginge wieder nicht, wenn ich jetzt noch zusätzlich jemanden bezahlen würde.
Ein Rezept würde ich vermutlich schon bekommen, aber wie gesagt, nur mit Zuzahlung.
LG KaTe
Ein weiteres "Problem" ist auch, dass die Zwillinge bereits drei Monate alt sind. Da ist keiner mehr "zuständig".
LöschenIch könnte mir also eine private Reinigungskraft ins Haus holen. Aber bei mind. 8,50 € die Stunde... ist mir das wirklich zu viel.
Die Zwillinge sind nun nicht so krank mit der Bronchitis, dass ich Hilfe bräuchte.
Eine Entlastung wäre nett, aber entweder bezahle ICH also jemanden der hier putzt oder ich bezahle jemanden, der halt mind. die Zwillinge mal übernimmt, damit ich putzen kann.
Und da die Zwei auch noch Schlafphasen haben und der Mittlere im Kindergarten ist vormittags... brauche ich niemanden dafür bezahlen. Es ist eh sehr schnell hier wieder dreckig und ich würde mich nur massivst über das "rausgeworfene" Geld ärgern.
Finanziellen Hilfe stehen uns nicht zu (glücklicherweise genaugenommen), weil mein Mann ausreichend verdient und ich ja auch durch das Elterngeld und das Kindergeld schon ein Einkommen habe.
Aber trotzdem Danke für den Vorschlag :)